Port de Poulgoazec

Plouhinec und Audierne teilen sich die Flußmündung des Goyen. In Audierne ist der malerische „Jachthafen“ beheimatet, wohingegen Plouhinec (Poulgoazec) mit dem Fischereihafen aufwarten kann.
So malerisch der Hafen von Audierne ist, so verlockend ist es drauf zu warten wenn die Fischer vom Meer reinkommen und Ihren Fang (teilweise) direkt vom Boot verkaufen.
Wir konnten einen Tourteau für zehn Euro erstehen, hatten ein bißchen Probleme beim zubereiten, weil er so groß war. Andere kauften Langusten, Hummer, oder Meerspinnen.
Wenn ich das richtig erkannt habe, kommen die Boote bei Flut rein, entweder den Tidenkalender zu rate ziehen (hängt im Haus), oder am Fischgeschäft im Hafen nachsehen, da steht auf einem Schild wann es frische Langusten gibt – halbe Stunde vorher sind die Schiffe meistens schon da.
Bei rauher See oder Sturm kann’s allerdings auch passieren, dass sie gar nicht rausfahren. Dann gibt’s notfalls was beim Carrefour in Plouhinec oder beim Leclerc in Audierne. Ich ziehe hier den Carrefour bei Fisch, Fleisch und Wein vor.

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