Alltagsgeschäft

11. November 2017

Erste Aktionen als Eigentümer

Am Tag der Unterzeichnung habe ich abends noch an das Immobilienbüro (Audierne Immobilier) geschrieben ob es möglich ist, dass sie die Zähler ablesen könnten und ob es weiterhin in Ordnung ist, dass die Handwerker die Schlüssel im Immobilienbüro abholen, wenn sie ins Haus müssen.

Am nächsten Tag (09.11.2017) kommt schon die Antwort der Maklerin – die Zählerstände, samt Fotos der Zähler, den Telefonnummern der Versorgungsunternehmen (Strom / edf und Wasser / veolia) und der Mitteilung, die Handwerker wären schon verständigt. Ich bin schon wieder positiv überrascht.

Ich fange erstmal mit edf an und versuche (online – das liegt mir mehr als telefonisch) mir einen Online-Zugang  einzurichten. Schwierig, geht nicht ohne Kundennummer. Also schreibe ich mal eine Mail an die Kundenbetreuung und bekomme tatsächlich eine Kundennummer mit der ich den Online-Zugang einrichten kann, die Zählerstände eintragen kann und einen Vertrag abschließen kann. Sieht soweit gut aus, allerdings kann ich momentan das Lastschriftverfahren noch nicht abschließen – am diesem Wochenende Wartungsarbeiten.

Veolia / Wasser – ich habe keine Ahnung ob man in Frankreich den Strom / Wasserlieferanten wählen kann, ich werde mich erstmal auf die Empfehlung des Immobilienbüros verlassen. Ausserdem war die Vorbesitzerin scheinbar bei diesen Lieferanten. Das Erstellen des Kundenkontos bei Veolia funktioniert noch einfacher als bei edf – die nette Dame im Online-Chat kann auch meine Fehler in der Adresse ausbessern und erklärt mir, dass das DE für Deutschland nicht im Online-Formular sichtbar ist, aber in der Datenbank vorhanden ist. Vertrag ist Online beantragt, ich warte auf die Bearbeitung durch einen Mitarbeiter bei veolia.

Handwerker

Das Problem der Außentreppe muss als erstes angegangen werden. Da unsere Immobilienmaklerin den Kontakt zu einem Maurergeschäft bereits hergestellt hat, können wir direkt loslegen, das Angebot unterzeichnen und an den Maurer schicken. Leider habe ich keine Mailadresse, weshalb es auf dem Postweg gehen muss. Wichtig ist, dass erstmal das Wasser nicht mehr in die Mauer rinnt! Außerdem lege ich dem Maurer einen Brief bei, in dem ich (hoffentlich klar und verständlich) erklärt habe, dass wir nicht per Scheck bezahlen können (wie in Frankreich immer noch üblich) sonder die RIB (Relevé d’Identité Bancaire) oder IBAN damit ich überweisen kann. Der Maurer ist allerdings der Einzige der keine Anzahlung (30%) verlangt.

Sobald der Maurer fertig ist kommt der Zimmermann, tauscht die schadhaften Balkenenden aus und imprägniert die Balken gegen Insekten und Pilze, das ist der größte Brocken der Renovierung, abgesehen von der vollständigen Neueinrichtung aller Zimmer, der Küche, den Dachrinnen, dem Keller – noch viel Arbeit. Ich stelle mal ein paar Fotos vom Ausgangszustand und später vom Fortschritt der Renovierungen ein. Auch beim Zimmermann und beim Dachdecker muss ich nach den Bankdaten fragen – stehen bei uns auf jedem Angebot, in Frankreich nicht.

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